Praxis München - Kiefergelenkbehandlung


Viele Ursachen - schwierige Diagnose

Junge nervöse Frau

Auch Stress sorgt für Verspannungen

Weder ist der Begriff sonderlich populär noch geht er einfach über die Zunge: die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist ein wahrer „Zungenbrecher“. Dabei ist die CMD keine exotische Krankheit, die nur einige wenige Menschen betrifft. Vielmehr tritt die „Fehlstellung der Kiefergelenke“ überaus häufig in Erscheinung.

Nun hat nicht jeder Mensch, der Kopfschmerzen kennt, eine CMD. Dennoch lohnt sich bei stetig wiederkehrenden Schmerzen häufig der Gang zum Zahnarzt. Doch für viele Patienten ist der Gang zum Zahnmediziner erst das Ende einer Reihe von langwierigen Diagnosen. Warum ist das so?

Kopfschmerz und Tinnitus: Zahnmedizinische Behandlungen erfolgreich

Junge Frau mit Kopfschmerzen

„Die Funktionsanalyse ist ein unersetzliches Instrument für die Erkennung von funktionellen Störungen des Zahn-, Mund- und Kieferbereiches. Insbesondere bei der Planung und Herstellung von umfangreichen Zahnersatzkonstruktionen.

Ziel der klinischen Funktionsanalyse ist es, genauere Informationen über das Wechselspiel von Zähnen, Muskeln und Kiefergelenk zu erhalten. Dabei sollen mögliche krankmachende Veränderungen herausgefunden werden. Die instrumentelle Funktionsanalyse dient dann der weiteren Diagnostik und Analyse von Fehlfunktionen, zum Beispiel der Fehlstellung von Zähnen. Dafür sind entsprechende Abdrücke des Kiefer erforderlich. Die Modelle werden kiefergelenkbezogen in einem sogenannten Artikulator eingespannt, der dann die Funktionen des Kiefers und der Zahnreihen nachstellt. Eventuelle okklusale Störungen werden so ermittelt und eingezeichnet.

Mit einer Schiene kann Patienten geholfen werden.

Groß angelegte internationale Studien belegen eine gestiegene Verantwortung der Zahnärzte hinsichtlich der Behandlung häufig auftretender Kopfschmerzen und bei Tinnituspatienten. So belegt eine Studie auf Basis von 4.255 Patienten den Zusammenhang von Kaumuskulatur und häufig auftretendem Kopfschmerz. Die Wissenschaftler empfehlen den betroffenen Patienten eine Untersuchung durch den Zahnarzt.

Zähneknirschend durch die Nacht

Schlafende Paar Zahnarzt und -techniker sorgen für Ruhe.

Zähneknirschend nimmt man etwas hin – diese alte Redensart beschreibt treffend ein Phänomen, an dem viele Menschen leiden: nächtliches Zähneknirschen, oder auch Bruxismus, so der Fachbegriff. Nachts werden Probleme buchstäblich immer und immer wieder durchgekaut. Häufig bemerkt man die Aktivitäten im Schlaf erst dann, wenn die Zähne darunter leiden und starke Abnutzungserscheinungen zeigen oder wenn die vom Knirschen ausgelösten Spannungsschmerzen der Kopf- und Nackenmuskulatur unerträglich werden.


Knirschen macht Gebiss und Muskeln krank

Eine Gebissschiene verschafft Linderung
Erste Hilfe bei nächtlichem Zähneknirschen bietet eine Aufbiss-Schiene, die die Zähne und das Kiefergelenk entlastet und so das unerwünschte Knirschen und Mahlen verhindert – der „Knirscher“ wird vor sich selbst geschützt. Wichtig ist dabei die genaue Analyse der Ursachen durch den Zahnarzt und die individuelle Justierung von Ober- zu Unterkiefer bei der Anfertigung der Aufbiss-Schiene. Beides ist im Regelfall nur durch den Einsatz spezieller instrumenteller Analysemethoden zu erreichen. Ergänzt werden kann diese Behandlung durch eine spezielle Physiotherapie zur Lockerung der Kiefermuskeln. Zusätzlich werden gegen Bruxismus auch autogenes Training und Entspannungsübungen empfohlen. In schweren Fällen kann psychotherapeutische Unterstützung erforderlich sein.

„Die Funktionsanalyse ist ein unersetzliches Instrument für die Erkennung von funktionellen Störungen des Zahn-, Mund- und Kieferbereiches. Insbesondere bei der Planung und Herstellung von umfangreichen Zahnersatzkonstruktionen.

Ziel der klinischen Funktionsanalyse ist es, genauere Informationen über das Wechselspiel von Zähnen, Muskeln und Kiefergelenk zu erhalten. Dabei sollen mögliche krankmachende Veränderungen herausgefunden werden. Die instrumentelle Funktionsanalyse dient dann der weiteren Diagnostik und Analyse von Fehlfunktionen,  zum Beispiel der Fehlstellung von Zähnen. Dafür sind entsprechende Abdrücke des Kiefer erforderlich. Die Modelle werden kiefergelenkbezogen in einem sogenannten Artikulator eingespannt, der dann die Funktionen des Kiefers und der Zahnreihen nachstellt. Eventuelle okklusale Störungen werden so ermittelt und eingezeichnet. 

Wird die Funktionsanalyse von der Krankenkasse bezahlt?
Funktionsanalytische Maßnahmen sind nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten. Aus diesem Grund werden diese diagnostischen Befunderhebungen nach der amtlichen „Gebührenordnung für Zähnärzte“ (GOZ) abgerechnet und als Privat-Leistung in Rechnung gestellt.