Medizinisches, leicht verständlich


Das Röntgen

Das Geschehen in und um Ihre Zähne wird rechtzeitig sichtbar gemacht - dies unterstützt die Behandlungen! Unser Röntgen besteht aus einem Panoramaröntgen zur Beurteilung des Gesamtstatus Ihrer Zähne und Einzelbildröntgen (Kleinbild) für bestimmte Aufnahmen von nur einem oder zwei Zähnen bzw. den Wurzeln.

Wenn Sie eine zu starke Strahlenbelastung befürchten, können wir Sie beruhigen: Im Zahnbereich wird die Strahlenbelastung sehr gering gehalten, da der Röntgenstrahl beim Panoramaröntgen waagrecht nur durch den Kopf verläuft (bei anderen Röntgenaufnahmen werden die Strahlen gestreut). Beim Einzelbild trifft der Strahl oft im Winkel von 45 - 90 ° auf, ist aber an Strahlenstärke sehr gering und unbedenklich, da die Strahlung nur auf die Zähne begrenzt ist!
Wir erhalten Aufschluss darüber, ob sich Karies unter der Oberfläche des Zahnes befindet, wie Ihre Wurzeln ausschauen, ob Sie Wurzelfüllungen haben, usw.

Sinnvoll erachten wir das Röntgen:

  • bei Erstpatienten
  • bei der Herdsuche
  • bei Verdacht auf akute Zahn-Veränderungen

Was ist Karies?

Jene Krankheit, die durch dunkle Verfärbungen oder „Löcher“ im Zahn, durch weiße Entkalkungszonen und/oder bräunliche Schmelzflecken auftritt.
Sie kann auch Grund für den Verlust oder die Lockerung von bereits vorhandenen Füllungen sein. Stetig andauernde oder sporadische Schmerzen sowie extreme Sensibilitätsempfindungen bei Süßem, Heißem oder Kaltem sind Begleiterschei-nungen von voranschreitender Karies. Doch oft zeigen sich sehr lange keine oder nur geringe schmerzhafte Symptome.

Die Zahnkaries ist eine häufige „Zivilisationskrankheit“. Waren zur Zeit der Römer nur ca. 30% der Bevölkerung betroffen, so sind es heute über 95%!

Die Störung des Gleichgewichts

  • der Zahnsubstanz
  • der Mikroorganismen (Bakterien vergären Kohlenhydrate zu Säuren)
  • von Substrat (Nahrung, bes. bestimmte Kohlenhydrate wie zB. Glukose)
  • durch Bakterienansiedlung und -vermehrung sowie der Plaquebildung
  • von Speichelmenge und -zusammensetzung

... begünstigt die Kariesbildung und -ausbreitung.

Die Kariesprophylaxe ist von großer Bedeutung!

Durch prophylaktische Maßnahmen lässt sich Karies gut bekämpfen, während eine bereits akute Karies ohne den Verlust von Zahnsubstanz nicht geheilt werden kann.

Neben der Reinigung der Zähne zählt zur Prophylaxe die richtige Ernährung, Fluoridierungsmaßnahmen sowie der regelmäßige Zahnarztbesuch.

Was sind Parodonditis und Plaque?

Paradontitis entsteht durch Bakterienbeläge (=Plaque) sowie deren Verkalkungsprodukt, den Zahnstein. Beide Faktoren entzünden das umliegende Zahnfleisch, wodurch Zahnfleischbluten, und dadurch Knochenabbau bis hin zu Zahnverlust auftreten kann.

Funktionsstörungen im Kausystem, Störungen im allgemeinen Stoffwechsel, Stress, Alkohol- sowie Nikotinmissbrauch können den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen.

Unsere Nahrung ist heutzutage sehr „weich“. Dies bedingt eine reduzierte Kauleistung, wodurch weniger Speichel anfällt, der für eine Selbstreinigung der Zähne unentbehrlich ist. Weiters zieht die über den Tag verteilte Aufnahme von Süßig- keiten und Stärkeprodukten eine massive Plaque-Bildung (=Bakterien-Beläge auf den Zähnen) nach sich.
Die Plaque-Bakterien produzieren zahnzerstörende Säuren, die verminderte Speichelproduktion kann einen selbstreinigenden Ausgleich nicht mehr gewährlei-sten: ein „Loch im Zahn“ entsteht.

Zucker ist das „Nahrungsmittel“ der säureproduzierenden Bakterien; deshalb gibt es einige Grundregeln bezüglich des Zuckerkonsums, die eine Kariesentstehung deutlich mindern können:

Süßigkeiten nie in kleinen Portionen über den Tag verteilt einnehmen: lieber die ganze Tafel Schokolade auf einmal, und danach Zähneputzen nicht vergessen!

  • Achtung vor „verstecktem Zucker“: Produkte wie Müsli, Joghurt, Honig, Ketchup oder Senf sowie süße Limonaden können viel Zucker enthalten.
  • Auch Stärkeprodukte, wie z.B. Kartoffelchips, sind kariesfördernd.
  • Eine gute Alternative sind zahnfreundliche Süßigkeiten, die mit dem Zahnmännchen-Logo gekennzeichnet sind.
  • Zahnfreundliche Zuckeraustauschstoffe wie Süßstoff statt Zucker verwenden.