Praxis München - Zahnersatz


Zahnersatz - Prothetik

Ein Zahn ist futsch - was tun? Ein Klick und das Video öffnet sich.

Eine Prothese oder Zahnersatz ist immer dann nötig, wenn die Kaufunktion wiederhergestellt werden soll und mögliche Folgeschäden (die sich an den verbleibenden Zähnen, in den Kiefergelenken, am Kieferknochen oder in der Kaumuskulatur bemerkbar machen können) vermieden werden sollen. Außerdem spielt die Ästhetik eine wichtige Rolle, da gerade fehlende Frontzähne oder eingefallene Wangenbereiche den Gesichtsausdruck nachteilig verändern können.

Im Gegensatz zur Brücke ist die Voll- oder Teil-Prothese herausnehmbar.

Modellguss-Prothese

Ist die kostengünstigste Variante, die zum Großteil von der Krankenkasse bezahlt wird. Sie erfordert eine nur kurze Behandlungszeit, allerdings sind die Klammern sichtbar.

Klammerprothese Telekopprothese
Bild: Klammerzahnprothese Bild: Telesdopprothese

Die Teleskopprothese

kunststoffverblendete Teleskopkronen kunsstoffverblendete Teleskopkronen

Darf es ein bisschen mehr an Eleganz und Halt sein? Wer darauf Wert legt, sollte sich für eine Teleskopprothese entscheiden, denn die ist sozusagen der Ferrari unter den herausnehmbaren Teilprothesen. „Die Versorgung mit Teleskopen lässt in Sachen Ästhetik und Funktion keine Wünsche offen“, weiß Zahntechnikermeister Roland Unzeitig von der Initiative pro Dente.

Die Vollprothese

Zahnarzt fotografiert Patientin
Wohlgefühl trotz Zahnersatz

Zähne können bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Leider erreicht diesen Idealzustand nicht jeder. Zahnlosigkeit bedeutet heute aber nicht mehr ein gesellschaftliches Handicap. Die moderne Zahnmedizin und Zahntechnik ist in der Lage, mit einer Totalprothese Funktion und Ästhetik wiederherzustellen.


Bild: Totalprothese

Besondere Abformtechniken tragen dazu bei, den Halt der Prothesen zu verbessern. Totalprothesen liegen lose auf der Schleimhaut. Mit Hilfe einer funktionellen Abformung die alle Mundbewegungen berücksichtigt, fertigt der Zahntechniker die Arbeitsmodelle an. Hier ist er in der Lage den Prothesenrand besonders zu gestalten und die Prothesenbasis exakt der Schleimhaut anzupassen. Auch die Zähne der Prothese sind meist aus Kunststoff, Keramikzähne sind zwar stabiler und fester, aber auch wesentlich kostenintensiver und haben ein höheres Gewicht. Der Träger einer neuen Zahnprothese muss sich an diese zunächst einmal gewöhnen und den Umgang mit ihr üben. Falls der neue Zahnersatz nach einigen Wochen immer noch als sehr störend empfunden wird, sollte der Zahnarzt ihn dememtsprechend nachbearbeiten.

Umgang mit Zahnprothesen

Am Tag sollte die Prothese getragen werden, bei der Bettruhe sollte sie in Wasser eingelegt werden. Während dieser Zeit hat das Restgebiss beziehungsweise das Zahnfleisch Ruhe von der Belastung durch die Prothese. Eine adäquate Prothesenreinigung ist regelmäßig notwendig, wie auch die gewissenhafte Mundhygiene für die Schleimhaut und die festen Zähne unabdingbar ist. Der Halt ist auch zwischen Ober- und Unterkiefer unterschiedlich. Im Unterkiefer ist die Zunge störend, die Prothese kann nur U-förmig hergestellt werden, und wegen der geringeren Auflagefläche hält sie weniger stark. Für einen besseren Halt können Haftcremes benutzt werden. Allerdings sollten diese nur selten genommen werden, da sie bei Dauergebrauch die Mundschleimhaut und den Geschmackssinn verändern können.

Gut passende Zahnprothesen sollten auch ohne Haftcreme halten. Der Speichel spielt beim stabilen Sitz eine Rolle; da ältere Patienten oft einen trockeneren Mund haben, gibt es bei ihnen auch öfter Probleme mit der Haftkraft. Durch jede Prothese entwickeln sich über kurz oder lang Schäden an den noch vorhandenen festen Zähnen. Daher ist es aus medizinischer Sicht eigentlich vorteilhafter, einen festen Zahnersatz zu tragen. Dieser ist allerdings meist wesentlich teurer. Auch nutzt sich die Prothese im Laufe der Zeit ab, insbesondere in dem Fall, dass die Zähne aus Kunststoff gefertigt sind.